rheinpartie – auf zu neuen Ufern – so lautet das Motto der Veranstaltung im Mittelrheintal vom 2.- 4. Oktober 2009. Rund um den Tag der deutschen Einheit (3. Oktober) wird erstmals in Deutschland eine ganze Kulturregion zum Festival-Schauplatz. Neben internationalen Projektionskünstlern werden auch die Gemeinden, die Kirchen, die Vereine und Menschen Ihr Leben im Mittelrheintal einem großen Publikum “projezieren”.

Die Fassaden-Projektionen halten Einzug in das Mittelrheintal. Vom Freitag, 2. Oktober bis Sonntag, 4. Oktober steht das UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal ganz im Zeichen der Großbildprojektion. Zwischen Rüdesheim und Koblenz werden an drei Tagen (und vor allem Nächten) die Burgen, Monumente und Ruinen von internationalen Projektionskünstlern als begehbare Bilderbühnen inszeniert.

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Projekt Starkstrom – ehemaliges Asbach-Gelände, Rüdesheim

Neben den großen Projektionen lebt das Festival “rheinpartie” aber vor allem durch die vielen Initiativen in den jeweiligen Gemeinden und Orten, die in Ihren Bild- und Filmarchiven gewühlt haben und im Rahmen von “public viewing” das Leben am Rhein von der Historie bis zum heutigen Tag zeigen. Neben den vielen Festen, Weinproben in den Weinbergen, Lesungen und Ausstellungen in Kirchen werden auch Wanderungen und Führungen angeboten, Fähren verwandeln sich zu schwimmenden Straußwirtschaften, private Leute öffnen Ihre Gärten und Höfe für das Publikum – es sollte also für jeden etwas dabei sein.

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Projekt Germania – Ross Asthon – Niederwalddenkmal, Rüdesheim

In Rüdesheim verwandelt der Künstler Ross Asthon die Germania in einen Leuchtturm, der mit den Farben und Fahnen der Europäischen Länder spielt. Das Künstlerduo Hartung Trenz projiziert Wortspiele auf den Loreleyfelsen, die mit dem Rhein stromabwärts fließen. Das Atelier Skertzo erweckt die Burg Rheinfels in St. Goar zum Leben und projiziert das Leben der damaligen Zeit, aber auch Traumbilder und Szenarien der Geschichte an die Burgruine.

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Projekt Loreley – St. Goarshausen

In St. Goarshausen werden am Stadtturm des Loreley-Museums die Postkarten des Mittelrheintales aus den vergangen Epochen zum Leben erweckt. Das Hilchenhaus im Lorch wird durch die Gruppe Urbanscreen zum Leben erweckt und auf die Marksburg werden mittelalterliche Ritterturniere in Form von Scherenschnitten projiziert.

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Projekt Burg Rheinfels- St. Goar

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Projekt Burg Rheinfels- St. Goar

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Projekt Burg Rheinfels – St. Goar

Das ganze Festival und alle Installationen sind kostenlos – bis auf die Projektion in der Burg Rheinfels. Hier zahlen Erwachsene 10 Euro Eintritt, Kinder bis 14 Jahre sind frei. In den 10 Euro ist auch ein kleines Gutscheinheft mit drin, in dem man auf Fähren und in Restaurants wieder ganz schnell die 10 Euro heraus hat. Das Geld fließt dem Projekt “Rheinpartie” zugute, damit dieses tolle Festival auch im nächsten Jahr wieder veranstaltet werden kann. Weitere Informationen und das ausführliche Programm finden Sie unter www.rheinpartie.com – Kurzinfos hier

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2 Responses to “rheinpartie – auf zu neuen Ufern”

  1. Jörn sagt:

    Sehr schöne Idee – und gut sieht’s auch noch aus!

  2. [...] gibt Einblicke frei, die es so eigentlich gar nicht gibt. Weitere Informationen finden sich auf den Rheingau Seiten – mehr Bilder und ausführlichere Hintergrundinformationen gibt es dann nach dem [...]